Shin Takamatsu & Takeshi Katagiri | 29.04.2014

Ein Gebäude, das Assoziationen von Motoren, Schornsteinen und Kraft hervorruft. Shin Takamatsus Ark in Kyoto von 1985 zeigt seinen eigenständigen Umgang mit Form, der in den 80er Jahren in Japan Bedeutung erlangte.
Weiterer Gast ist an diesem Abend: Takeshi Katagiri …

„Schöne Architektur ist funktional“, sagt Shin Takamatsu. Mit diesem abgewandelten Zitat Le Corbusiers charakterisiert Shin Takamatsu Apekte seiner Architektur. Seine frühen Werke bringen die Verbindung von technischer Ästhetik und Materialbeherrschung besonders zum Ausdruck.
Shin Takamatsu wurde 1948 geboren. Er studierte an der Kyoto University und bekam dort 1980 den Doktortitel verliehen. Im selben Jahr gründete er sein Büro, lehrte an der Osaka University of Arts und wurde Professor an der Kyoto University. Er ist Ehrenmitglied des Bundes Deutscher Architekten BDA, des American Institute of Architects und Mitglied des Royal Institute of British Architects.
1985 gewann er den Goldenen Löwen der Biennale in Venedig. Ausstellungen im Centre Pompidou in Paris, im Museum of Modern Art San Francisco und in Japan widmeten sich seiner Arbeit.

Unser zweiter Gast des Abends, Takeshi Katagiri, ist Spezialist auf dem Gebiet computergenerierter Visualisierungen. Er studierte Architektur am Musashi Institute of Technology in Tokyo und an der University of California in Los Angeles. Er konzentrierte sich bereits während des Studiums auf das Computer-Aided Design.
So ist er für die computergenerierten Abbildungen zum „Ringdom“-Projekt von Shin Takamatsu verantwortlich und half mit seinem Können SANAA beim Wettbewerbsgewinn zum Taichung Kulturzentrum.
Er war Chefdesigner im Design Department der Takenaka Corporation, arbeitete aber auch als Designer und Graphiker für Fernsehsender und -studios in Hollywood. Als Dozent vermittelt er seine Fähigkeiten an der Tokyo University of the Arts, der Chiba University und den Hochschulen, an denen er studierte.

 

 

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